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    Brandschutz bei Gebäuden mit bahngebundener Intralogistik

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    Tipps zur Planung von Brandschutzmaßnahmen

    Brandschutz bei Gebäuden mit bahngebundener Intralogistik

    Vom Nutzungskonzept bis zur Inbetriebnahme eines Logistikzentrums oder allgemein von Gebäuden mit intralogistischer Infrastruktur ist es ein weiter Weg.

    Eine ganzheitliche Konzeption ist ohne Experten oder zumindest fachlichen Rat oftmals unmöglich. Besonders beim Brandschutz lassen sich durch das frühzeitige Einbeziehen von Spezialisten spätere Mehrkosten vermeiden. Dieser Artikel betrachtet wichtige Anforderungen an die brandschutztechnische Planung bahngebundener Förderanlagen sowie bekannte Probleme und Lösungsansätze.

    Klarheit über Anforderungen

    Was ist gesetzlich gefordert und was sollte bei Planung der brandschutztechnischen Abschottung berücksichtigt werden? Ob Neubau oder Brandschutzertüchtigung in Bestandsbauten, es empfiehlt sich, die durch das Brandschutzkonzept definierten Abschlüsse früh genug auf eine Durchführbarkeit prüfen zu lassen. Hier kann eine Beratung durch einen Brandschutzhersteller mehr als hilfreich sein.

    Grundsätzlich sind für Öffnungen in Brandwänden oder –decken, durch die bahngebundene Förderanlagen führen, spezielle und zugelassene Feuerschutzabschlüsse erforderlich. Gründe dafür liegen im besonderen Risiko der zu sichernden Öffnung (Übertragung von Brandlasten in angrenzende Brandabschnitte) als auch in der erhöhten mechanischen Verschleißbelastung im täglichen Förderbetrieb. Förderanlagenabschlüsse gelten nach Bauregelliste als nicht geregeltes Bauprodukt und bedürfen entweder einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung oder einer Zustimmung im Einzelfall. Ein normales Schiebetor, wie Anfragen aus der Praxis immer wieder bestätigen, genügt hier nicht.

    Unterschiede nationaler und europäischer Normung

    Nach den Richtlinien für die Zulassung von Förderanlagenabschlüssen lautet die grundsätzliche Mindestklassifizierung für einen solchen Abschluss in Deutschland T 90 bzw. EI 90 nach europäischer Klassifizierung. Darüber hinaus muss in Deutschland bislang die Dauerfunktion eines Abschlusses für mindestens 200.000 Zyklen nachgewiesen sein, wohingegen es nach europäischer Normung zukünftig eine Abstufung in 5 Klassen geben wird. Daneben gibt es weitere Unterschiede in der Normung, welche sich auf die jeweils geforderten Verwendbarkeitsnachweise auswirken. Beispielsweise ergeben sich bezüglich einer Feuerwiderstandsprüfung nach DIN 4102 Abweichungen gegenüber dem harmonisierten Prüfverfahren nach europäischer EN 1366-7. Höhere Drücke im Brandraum und andere Messelemente können hier bereits die Verwendbarkeit eines Abschlusses einschränken. Prüfen Sie also, ob beispielsweise die angegebene T-Klassifikation eines Abschlusses auch für den Einsatz im jeweiligen EU-Land als Verwendbarkeitsnachweis genügt.

    Welche Abschottungsvariante für welche Öffnung?

    Grundsätzlich bieten moderne Förderanlagenabschlüsse für nahezu jeden Bedarf eine Lösung. Dabei sind Schließrichtung oder Platzbedarf im Öffnungsbereich ebenso wenig ein Problem wie die Art der Fördertechnik (unterbrochen, durchlaufend, ansteigend, usw.). Kommt keine Standardlösung in Frage, so sind vielfältige Sonderkonstruktionen möglich. Förderanlagenabschlüsse gibt es hierbei in unterschiedlichsten Bauformen. Je nach Raumangebot am Einbauort sind Schieber-, Klappen- oder mittlerweile auch Textilkonstruktionen erhältlich. Je nach Größe der zu verschließenden Öffnung können auch spezielle Sektionaltore als Abschluss für Fördersysteme eingesetzt werden. Die grundsätzliche Auswahl des Brandschutzsystems hängt in erster Linie von der Fördertechnik ab. Als klassische Abschottungsmöglichkeit wird oft ein Abschluss in Schieberbauweise angesehen, da diese Standardkonstruktion für die meisten Fördertechniken und im Regelfall relativ kostengünstig realisiert werden kann. Hierbei muss allerdings der Platzbedarf des im geöffneten Zustand geparkten Schieberblatts berücksichtigt werden, unabhängig davon, ob dieser horizontal oder vertikal verfährt. Wird dieser benötigte Raum neben, über oder unterhalb der Öffnung nicht eingeplant oder steht er nicht zur Verfügung, muss man auf Alternativen ausweichen. Diese sind aber entweder kostenintensiver oder benötigen mehr Platz im Raum (z. B. bei Klappenkonstruktionen). Ein planerischer Mehraufwand im Vorfeld kann durch brandschutztechnische Einsparungen aber durchaus gerechtfertigt sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wandbeschaffenheit. Sie spielt eine im wahrsten Sinne tragende Rolle, da bei unzureichender Statik (z. B. Leichtbauwände) zusätzliche Tragkonstruktionen für den Abschluss notwendig werden.

    • Brandschutz bei Gebäuden mit bahngebundener Intralogistik
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    Thema Notstrom

    Steuerungsanlagen und Freifahrtechniken

    Für Feuerschutzabschlüsse im Zuge bahngebundener Förderanlagen sind nach DIBt zugelassene Feststellanlagensteuerungen vorgeschrieben. Diese sollen sicherstellen, dass bei Abschlüssen, die mittels einer Feststellvorrichtung offen gehalten werden, der Schließbereich ständig freigehalten wird. Grundlage dafür ist das reibungslose Zusammenspiel der Brandschutzkomponente mit den Steuerungssystemen der Förderanlage. Ebenfalls müssen Funktionen wie Not-Aus, Ersatzstromversorgung oder Handauslösung berücksichtigt werden. Voraussetzung für den sicheren Verschluss einer Öffnung ist dabei immer ein von Fördergut freier Schließbereich. Das sogenannte problemorientierte Freiräumen eines Schließbereichs, auch bei Spannungsausfall, hängt dabei von Art und Verlauf der Fördertechnik sowie vom Fördergut selbst ab.

    Fazit: Brandschutz frühzeitig in die Bauphase integrieren

    Vermeiden Sie Sonderlösungen und verkürzen Sie Montagezeiten! Je eher die brandschutztechnischen Anforderungen klar sind, desto früher können diese in der Bauphase angesiedelt werden. Dies spart Zeit und Geld. Denn oft wird zu spät mit der Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen begonnen. Widrige Installationsbedingungen durch bauliche Einschränkungen oder Parallelarbeiten verlängern dann die Montagezeit und erhöhen somit die Kosten für den Einbau. Passen darüber hinaus dann keine kostengünstigen Standardlösungen mehr, muss auf teurere Sonderkonstruktionen ausgewichen werden. Ebenso sollten Standorte von Schaltschränken bzw. Steuerungen und notwendige Kabelwege berücksichtigt werden. Auch hier lassen sich Mehrkosten für Material und Installationsaufwand vermeiden.

    Klar ist, beim Thema Brandschutz sollte generell nicht gespart werden. Wer es doch versucht, tut dies an der falschen Stelle und wird im Schadenfall teuer dafür bezahlen. Allerdings lassen sich durch das rechtzeitige Einplanen baulicher Brandschutzmaßnahmen unnötige Mehrkosten reduzieren.

    Prüfen Sie die brandschutztechnischen Anforderungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mit Blick auf das entsprechende Brandschutzkonzept. Klären Sie, welche grundsätzlichen Möglichkeiten Sie bei der Wahl der denkbaren Förderanlagenabschlüsse haben. So können Sie unter Umständen die kostengünstige Standardlösung einer teueren Sonderkonstruktion vorziehen. Beachten Sie dabei welche Fördertechnik geplant ist, wie viel Platz Sie am Einbauort haben und welche Wandqualität gegeben ist. Planen Sie die Baumaßnahmen rechtzeitig, so dass gute Montagebedingungen die Einbauzeit verkürzen.

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